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Das Elektrokardiogramm gibt dem Arzt Informationen über die Herzstromkurve. Diese gibt z. B. direkte Hinweise auf Herzrhythmusstörungen bzw. indirekte Hinweise auf akute oder abgelaufene Herzinfarkte. Rechts sehen Sie das Bild eines Herzinfarktes im EKG.

Mittels eines Recorders, ähnlich dem früher sehr verbreiteten "Walkmen" bzw. dem heute gebräuchlicheren "iPod", ist es möglich, bis zu 7 Tage lang kontinuierlich die Herzstromkurve aufzuzeichnen und hinterher am Computer auszuwerten. Hiermit kann der Arzt vor allem Herzrhythmusstörungen diagnostizieren, die nur gelegentlich auftreten. Es ist aber auch möglich, Hinweise auf vorübergehende Durchblutungsstörungen des Herzens zu finden.

Sollten Herzrhythmusstörungen nur sehr selten auftreten und somit vom LZ-EKG nicht erfaßt werden, können wir auch einen sogenannten Event-Recorder einsetzen. Hierbei handelt es sich um ein kleines Gerät mit Speicher-Chip, das nach Knopfdruck durch den Patienten im Rahmen eines Rhythmusereignisses, die letzten Sekunden des Ereignisses aufzeichnet.

Kardiologische Praxis Schwabing | kardioschwabing@t-online.de