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Durchblutungsstörungen des Herzens treten häufig erst unter Belastung auf, während die Durchblutung des Herzens in Ruhe noch ausreicht. Diese Durchblutungsstörungen äußern sich auch nicht unbedingt mit den typischen Beschwerden wie Angina pectoris und Luftnot, sondern bleiben klinisch stumm (z. B. beim Diabetiker). Nur im EKG unter Belastungsbedingungen sieht man dann typische Veränderungen. Rechts oben sehen Sie ein Fahrradergometer zur Durchführung dieser Untersuchung abgebildet. Unten rechts sehen Sie die Auswertung eines Belastungs-EKG. Bei 70 % aller Patienten mit kritischen Herzkranzgefäßveränderungen vermag eine Ergometrie (Belastungs-EKG) solche Patienten zu identifizieren. Voraussetzung ist jedoch eine mindestens submaximale Ausbelastung des Patienten, d. h. er muß eine Herzfrequenz von mindestens 85 % des Wertes 220 - Lebensalter erreichen (dies entspricht bei einem 60-jährigen einer Herzfrequenz von 136/min.).  

Eine weitere, wesentlich empfindlichere Methode zum Nachweis von Durch-blutungsstörungen des Herzens ist die Stress-Echokardiographie. Hierbei wird, entweder unter Belastung mit einem Fahrradergometer oder unter Gabe eines herzkraftsteigernden Medikamentes, mit dem Ultraschall nach Herzwand-bewegungsstörungen gefahndet. Diese Herzwandbewegungsstörungen unter Belastung sind ein sehr empfindlicher Parameter zum Nachweis von kardialen Durchblutungsstörungen.

Kardiologische Praxis Schwabing | kardioschwabing@t-online.de