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Im Rahmen der Gelegenheitsmess-
ungen des Blutdruckes in der Praxis werden häufig erhöhte Blutdruckwerte festgestellt. Häufig handelt es sich hierbei um den sogenannten "Weisskitteleffekt": Allein die Anwesenheit des Arztes treibt den Blutdruck in die Höhe, ohne daß ein wirklich krankhafter Bluthochdruck zugrunde liegt. Mit einem kleinen Aufzeichnungsgerät, ähnlich dem Langzeit-EKG, wird der Blutdruck über 24 Stunden in vorher definierten Intervallen (z. B. alle 30 min.) automatisch unter Alltagsbedingungen gemessen. Hiermit kann man, wie auch mit Selbstmessungen durch den Patienten, den "Weisskitteleffekt" ausschließen. Weiterhin kann man Hinweise auf das Vorliegen eines sogenannten sekundären Bluthochdrucks finden. Hierbei handelt es sich um den seltenen Fall, daß der Blutdruck durch eine andere Krankheit bedingt ist (z. B. eine Hormonüberproduktion, nächtliches Schnarchen mit Atempausen etc.). Der Blutdruck fällt hierbei während der nächtlichen Messungen im Schlaf nicht ab.

Rechts sehen Sie die Übersicht eines solchen 24-Blutdruckverhaltens zur Auswertung und Beurteilung durch den Arzt am Computer.

Kardiologische Praxis Schwabing | kardioschwabing@t-online.de